Konkret!

Wir lieben Beton!

Moderne Zemente & Betonsorten sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Mit Polyuretanen und ähnlichen Zuschlagsstoffen lassen sich wunderbare Sachen machen. Wir bedrucken sie auch, wagen Materialmix mit Linoleum, Holz und Metallen. Egal ob Bar, filigranes Regal oder Waschbecken, wir machen alles zu Beton.

 

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Bar & Club

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BADEZIMMER

 

 


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DETAILS

 

 


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300 Kilo

Das Hochhaus in der Herrengasse, Wien 01 ist eine gute Adresse. Also haben wir auch mit viel Figerspitzengefühl ein Büro gestaltet.

 

Der Kunde wollte ein Höchstmaß an Rücksichtnahme auf die bestehende Substanz, das Gebäude wurde im Zeitraum der Wiener Sachlichkeit erbaut. Am anderen Ende der Umsetzungsskala standen Wünsche wie moderne, zeitgemäße Einflüsse & klare Formen im Kontext der unternehmerischen Ziele.

Stahl, als Huldigung an das Gebäude & an die Errichter bildet die Basis. Wie sicherlich viele wissen war dies einer der ersten Stahlbetonbauten in Wien. Linoleum war damals übrigens gerade en vogue. Dazu muss man wissen: Linoleum ist mit der Zeit gegangen. Zumindest in der holländischen Manufaktur, die uns das Material lieferte. Die Oberfläche ist herrlich samtig, die werkstoffbedingte Dämpfung ein einmaliges Gefühl. Am wichtigsten aber, es ist der beste Werkstoff für einen Schreibtisch und seine Kernfunktion. Das Schreiben! Ein Blatt Papier, ohne Unterlage, lässt sich selbst mit Rollerpen beschreiben, ohne zu verrutschen. Die angenehme Haptik & der Duft von Leinöl vervollkommnen den Gesamteindruck. Zum Darüberstreuen: Das Material ist biologisch.

Stahl, reduzierte Formen, stilistisch der damaligen Fertigungstechnik angepasste Auflageflächen, alles Handarbeit. Als besonderes Detail wurden nicht die üblichen Klappen in den Konferenztischen gewählt ( z.B. für die Stromzufuhr), sondern auf das Gesamtensemble abgestimmte Steckdosenleisten entworfen & gebaut.

Mein besonderer Dank gilt den Schlosserarbeiten, Handwerk auf höchstem Niveau. Die verwendeten Stahlträger sind alle verzundert, riechen herrlich nach Eisen, und wurden nicht lackiert, sondern nur mit einem Spezialöl behandelt, um Rost fern zu halten, aber auch die verzunderte Schicht farblich anzufeuern!

Der Konferenztisch wiegt übrigens ca. 300 Kilo, ein Statement ohne wenn und aber. Da es sich um eine Agentur handelt, dessen zentrales Thema Kommunikation, aber auch Verhandlung bilden, soll das Interior dies natürlich auch entsprechend zum Ausdruck bringen. Durch Gewicht, Ausdruck und Positionierung, und damit Zentrierung. Schlicht, minimalistisch. Nicht das Design soll im Mittelpunkt stehen, sondern die darin agierenden.  Es soll unterstreichen, das Unausgesprochene andeuten, ergänzen, mehr nicht. Die U-Stähle eignen sich übrigens hervorragend, um all das lästige Kabelmaterial zu verstecken. Keep it simple, weinger ist mehr.


Kunst im öffentlichen Raum

Gallerie JEAN ARNOLD / Museumsquartier